"Empörende" Vorschläge der Familienministerin diffamieren Bedürftige
Tafeln enttäuscht von Schirmherrin Schröder
Mit Empörung reagiert der Vorstand der 100 Tafeln aus Niedersachsen und Bremen auf die Vorschläge von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder zur Kürzung des Elterngelds.
In einem Offenen Brief fordert die Landesvorsitzende Edeltraut Graeßner aus Lingen von der Ministerin, ihre Politik zu ändern und ALG
II-Empfänger nicht zu diffamieren. Schröder habe publikumswirksam in Berlin die Schirmherrschaft für die Tafeln von ihrer Vorgängerin Ursula von der Leyen übernommen. Leider müssten die Tafeln feststellen, dass Schröder dieses Amt nicht mit der nötigen Sensibilitätg gegenüber Bedürftigen und Benachteiligten ausübe, schreibt Graeßner.

Tafel-LV_NIHB_Brief_BM_Schroeder.pdf